(de "waakhond" van Voedel en Medicijnen) een waarschuwing heeft doen uitgaan over het gebruik van zg. protonremmers.
Deze kunnen een magnesiumtekort veroorzaken met verschijnselen die ZWART gedrukt staan in het artikel van Aertzeblatt.
Ik weet niet of de protonremmers die hier in Ned. worden gebruikt daar ook onder kunnen vallen.
Aertzeblatt
FDA: Magnesiummangel unter Protonenpumpeninhibitoren
Rockville – Die langfristige Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kann zu einer Hypomagnesiämie führen, die bei einigen Patienten nicht durch die Gabe von Magnesiumpräparaten korrigiert werden kann.
Dies teilt die FDA mit, die einen entsprechenden Hinweis in die US-Fachinformationen einfügen ließ.
Rezeptfreie Produkte sind nicht betroffen, wenn die Einschränkungen der Anwendungsdauer eingehalten werden.
Die Fälle, die der FDA mitgeteilt wurden, betrafen allesamt Patienten, die die PPI länger als 3 Monate eingenommen hatten.
Bei den meisten lag die Anwendungsdauer bei mehr als einem Jahr.
Ein Viertel der Patienten musste die PPI schließlich absetzen, da sich die Magnesiumwerte auch unter einer Substitution nicht erholten.
Der Zusammenhang mit der Einnahme wurde in einigen Fällen durch einen erneuten Magnesiumabfall nach einer erneuten Exposition mit PPI belegt.
In den meisten Fällen erholten sich die Magnesiumwerte innerhalb einer Woche nach dem Absetzen.
Sie stiegen bei einer erneuten Exposition innerhalb von zwei Wochen wieder an.
Niedrige Magnesiumwerte führen nicht zwangsläufig zu Beschwerden. Die Symptome, die denen einer Hypokalzämie ähnlich sind, können jedoch gravierend sein.
Die FDA nennt Tetanie, Krampfanfälle, Tremor, Karpopedalspasmus, Vorhofflimmern, supraventrikuläre Tachykardie und abnormale QT-Intervalle.
Eine Hypomagnesiämie könne auch die Sekretion des Parathormons behindern, was dann eine Hypokalzämie zur Folge hat.
Die FDA rät den Ärzten vor dem Beginn einer PPI-Therapie die Bestimmung des Magnesiumwertes zu erwägen und diese periodisch zu kontrollieren.
Dies gelte insbesondere, wenn die Patienten weitere Medikamente einnehmen, die den Magnesiumwert senken.
Dazu gehören neben Digoxin vor allem Schleifendiuretika (Furosemid, Bumetanid, Torsemid und Etacrynsäure) und Thiaziddiuretika (Chlorothiazid, Hydrochlorothiazid, Indapamid und Metolazon).
Diese Wirkstoffe können laut FDA in der Monotherapie oder in der Kombination mit anderen Antihypertensiva wie Betablockern, Angiotensinrezeptorblockern und/oder ACE-Hemmern eine Hypomagnesiämie auslösen.
Die Patienten sollten unter der Therapie mit PPI die typischen Beschwerden kennen und bei Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfen oder -zittern oder nach Krampfanfällen sofort einen Arzt aufsuchen, ohne allerdings eigenmächtig die Medikamente abzusetzen.
Wie häufig eine Hypomagnesiämie auftritt, ist nicht bekannt. Der FDA wurden nur 38 UAW-Fälle gemeldet. Eine Literaturrecherche führte zu 23 Fällen, von denen 8 mit den UAW-Fällen identisch waren.
Das ist angesichts von jährlich 21 Millionen Verschreibungen in den USA herzlich wenig. Die FDA geht allerdings davon aus, dass viele Fälle nicht erkannt oder gemeldet werden, so dass die Hypomagnesiämie deutlich häufiger sein dürfte.
Die Warnung gilt für alle PPI. Die FDA erwähnt die Wirkstoffe Esomeprazol, Dexlansoprazol, Omeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol und eine Kombination auf Esomeprazol plus Naproxen. Da die rezeptfreien Präparate in der Regel niedriger dosiert sind und die Anwendung auf zwei Wochen begrenzt ist, geht die FDA nicht von einer Gefährdung aus.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/4 ... itoren.htm
Waarschuwing FDA
Proton Pump Inhibitor drugs (PPIs): Drug Safety Communication - Low Magnesium Levels Can Be Associated With Long-Term Use
Prescription PPIs include Nexium (esomeprazole magnesium), Dexilant (dexlansoprazole), Prilosec (omeprazole), Zegerid (omeprazole and sodium bicarbonate), Prevacid (lansoprazole), Protonix (pantoprazole sodium), AcipHex (rabeprazole sodium), and Vimovo (a prescription combination drug product that contains a PPI (esomeprazole magnesium and naproxen).
Over-the-counter (OTC) PPIs include Prilosec OTC (omeprazole), Zegerid OTC (omeprazole and sodium bicarbonate), and Prevacid 24HR (lansoprazole).
[Posted 03/02/2011]
AUDIENCE: Consumer, Gastroenterology, Family Practice
ISSUE: FDA notified healthcare professionals and the public that prescription proton pump inhibitor (PPI) drugs may cause low serum magnesium levels (hypomagnesemia) if taken for prolonged periods of time (in most cases, longer than one year). Low serum magnesium levels can result in serious adverse events including muscle spasm (tetany), irregular heartbeat (arrhythmias), and convulsions (seizures); however, patients do not always have these symptoms. Treatment of hypomagnesemia generally requires magnesium supplements. In approximately one-quarter of the cases reviewed, magnesium supplementation alone did not improve low serum magnesium levels and the PPI had to be discontinued.
BACKGROUND: PPIs work by reducing the amount of acid in the stomach and are used to treat conditions such as gastroesophageal reflux disease (GERD), stomach and small intestine ulcers, and inflammation of the esophagus
RECOMMENDATION: Healthcare professionals should consider obtaining serum magnesium levels prior to initiation of prescription PPI treatment in patients expected to be on these drugs for long periods of time, as well as patients who take PPIs with medications such as digoxin, diuretics or drugs that may cause hypomagnesemia. For patients taking digoxin, a heart medicine, this is especially important because low magnesium can increase the likelihood of serious side effects. Healthcare professionals should consider obtaining magnesium levels periodically in these patients. For additional information, refer to the Data Summary section of the FDA Drug Safety Communication.
Healthcare professionals and patients are encouraged to report adverse events, side effects, or product quality problems related to the use of these products to the FDA's MedWatch Safety Information and Adverse Event Reporting Program:
http://www.fda.gov/Safety/MedWatch/Safe ... 245275.htm
