op een frans forum kreeg ik een link naar een duits onderzoek waarin bewezen werd dat de TSH geen graadmeter is voor ernst van het hypo zijn.
ik ben niet zo goed in duits ; maar er is misschien een ander die het wel wil of kan vertalen :
TSH und Ausmaß der Unterfunktion
Zwei aktuelle Studien aus der Schweiz belegen, was viele Patienten und manche Ärzte schon lange ahnten bzw. wussten:
Kernaussage: Die Höhe des TSH Wertes im Blut korreliert nicht mit dem Schweregrad der Unterfunktion.
Die Autoren (C. Meier und AD Toft, BMJ 326, 2003) untersuchten Patienten mit nachgewiesener Schilddrüsenunterfunktion.
Sie bestimmten die Blutwerte von fT3, fT4, TSH, Cholesterin und Kreatininkinase.
Ferner wurde ein klinischer Score erhoben und die Achillessehnenreflexzeit (ASR) bestimmt.
Wurden die Patienten nach der Höhe des TSH eingeteilt, ergaben sich zwischen den einzelnen Gruppen keine Unterschiede bezüglich der Blutwerte.
Bei Einteilung der Patienten nach Länge der ASR hingegen zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen in allen Blutwerten, also auch Höhe des fT4 und fT3.
Fazit:
Bei der Therapie einer Unterfunktion mit Schilddrüsenhormon sollte man sich von klinischen und metabolischen Parametern leiten lassen, nicht jedoch von den TSH Werten.
Die ASR ist ganz offensichtlich der beste Messwert zur Beurteilung der Schwere der Unterfunktion.
Die Länge der ASR spiegelt den Einfluss des Schilddrüsenhormons auf die Nervenleitgeschwindigkeit wieder. Überträgt man die Nervenleitgeschwindigkeit eines peripheren Nerven auf das zentrale Nervensystem (Gehirn) - was ohne weiteres legitim ist, wird deutlich, dass man damit auch ein Maß für die subjektiv empfundene, "gefühlte" Schwere des Hormonmangels in der Hand hat.
Die Länge der ASR ist damit auch eng verbunden mit psychischen Symptomen bei Hormonmangel, wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwäche, Antriebsarmut, depressive Verstimmung.
ASR Normalwert: 204 - 230 msec
gevonden op
http://www.schilddruesenpraxis.de/z_fset.html
